
ICO-Radio ist wieder da und wir haben einiges vor. Nicht als Nostalgie-Revival mit verstaubtem RSS-Feed – sondern als konsequenter Neustart für alle, die Videospiele nicht nur spielen, sondern auch hören, lesen, diskutieren und einordnen wollen.
ICO-Radio ist nicht über Nacht entstanden. Das Projekt hat seine Wurzeln in einer Zeit, in der Videospielmusik online noch viel zu oft als „nettes Beiwerk“ gehandelt wurde – obwohl sie längst Welten baut, Figuren formt und Szenen trägt, die ohne Score nur halb so stark wären. Aus dieser Haltung heraus sind über die Jahre Podcasts, Texte, Empfehlungen und Gespräche gewachsen: mal analytisch, mal begeistert, oft mit dem kleinen Anspruch, Dinge besser zu erklären als der übliche „Banger, bitte Playlist“-Reflex.
Und ja: Wir waren zwischendurch leiser. Projekte ändern sich, Leben kommt dazwischen, Plattformen drehen am Algorithmus – ihr kennt das. Aber die Idee hinter ICO-Radio hat sich nie erledigt. Sie hat nur gewartet, bis wir sie wieder mit der richtigen Form füllen. Auch optisch sollte etwas Neues her.
Unsere Philosophie: Musik ernst nehmen – Spiele genauso
ICO-Radio steht für eine simple, aber ziemlich konsequente Haltung: Videospielmusik ist kein Dekor. Sie ist Erzählung, Spielmechanik, Atmosphäre, Identität. Wir schauen deshalb nicht nur auf Melodien, sondern auch auf Kontext:
- Warum funktioniert ein Soundtrack (oder eben nicht)?
- Was macht ein gutes Audio-Design mit einem Game?
- Welche Komponist*innen prägen gerade das Medium – und warum?
- Und was passiert, wenn sich ein Spiel für einen anderen musikalischen Ansatz entscheidet?
Kurz: Wir hören hin. Und wir ordnen ein – ohne elitär zu werden, aber auch ohne alles mit „Vibes“ abzuhaken.
Was ist neu? Mehr Formate, mehr Inhalte – trotzdem klarer Fokus
Der Schwerpunkt bleibt: Videospielmusik und Soundtracks. Aber ICO-Radio ist künftig nicht mehr nur Podcast. Wir erweitern das Format – weil sich manche Themen besser erzählen lassen, wenn man ihnen Text, Struktur und Raum gibt (und weil wir ehrlich sind: Nicht jede gute Analyse braucht zwanghaft ein Mikro).
Was ihr ab jetzt bei uns findet:
Reviews & Specials
Wir schauen uns Spiele an – nicht als „Wertungsschleuder“, sondern mit Blick auf Erlebnis, Design, Atmosphäre und natürlich Audio. Dazu kommen Specials, wenn ein Thema mehr verdient als einen Absatz.
Interviews
Gespräche gehören dazu – mit Menschen, die Musik fürs Medium machen, mit Perspektiven aus der Szene, mit Stimmen, die etwas zu erzählen haben. Nicht als PR-Gespräch, sondern als echtes Interesse daran, wie Soundtracks entstehen – so, wie wir es in der Vergangenheit schon gemacht haben.
News & Infos zu Videospiel-Soundtracks
Neue Soundtrack-Releases, Ankündigungen, Veröffentlichungen auf Vinyl/Streaming, spannende Auffälligkeiten: Wir sammeln, filtern und bringen euch News rund um Videospielmusik – so, dass ihr nicht jeden Store und jedes Social-Profil selbst durchkämmen müsst.
Podcasts
Ja, der Podcast bleibt. Geplant ist eine neue Podcast-Folge pro Monat. Konzentrierter, verlässlicher, mit Themen, die wirklich tragen – statt „Hauptsache irgendwas im Feed“.
Kleiner Hinweis zum Archiv: nicht wundern
Einige ältere Folgen mussten wir aus dem Archiv nehmen. Das ist kein „wir tun so, als wäre nichts gewesen“-Move, sondern eine pragmatische Entscheidung (Rechte, Qualität, Plattform-Umzüge – ihr kennt die Baustellen). Es kann gut sein, dass wir einzelne Episoden später neu bearbeiten und erneut veröffentlichen. Wenn ihr euch also wundert, warum nicht mehr alles verfügbar ist: genau deshalb. Manches ist noch nicht ganz fein poliert, daher gebt gerne Feedback und denkt dran, es wird immer im Hintergrund versucht, alles zu verbessern 🙂
Jetzt seid ihr dran: folgt uns & abonniert ICO-Radio
Wenn ihr ICO-Radio unterstützen wollt (und wenn ihr nichts verpassen möchtet): Folgt uns auf allen Plattformen und abonniert den Podcast. Egal ob ihr lieber hört, lest oder einfach nur Soundtrack-News mitnehmen wollt – der einfachste Support ist: Abo da lassen, teilen, weitersagen. Danke!
ICO-Radio ist zurück. Mit mehr Formaten, klarerem Takt – und derselben Idee wie immer: Videospielmusik sichtbar machen. Und hörbar.
