Michael Mando als Vaas aus Far Cry 3 im Interview

Heute gibt’s ein Paket, das stilistisch einmal quer durchs Regal greift: ein erster Track aus dem Dishonored-Album, ein Interview mit Michael „Vaas“ Mando (Far Cry 3) und ein genauer Blick auf den Sound von Giana Sisters: Twisted Dreams. Mando sagt im Gespräch unter anderem, Games hätten inhaltlich längst Filmqualität erreicht – und könnten das perspektivisch sogar überholen.


Wenn eine Folge schon im Intro nach „zu viel, um’s nur anzuteasern“ klingt, ist das meistens ein gutes Zeichen – und heute passt’s. Wir starten mit Dishonored: Der Score stammt von Daniel Licht und setzt stark auf düstere Texturen, Spannung und dieses leicht viktorianische Unbehagen, das perfekt zur Spielwelt passt.

Danach wird’s persönlich – und ziemlich spannend: Wir sprechen mit Michael Mando (Spider-Man: Brand New Day, Better Call Saul), der Vaas Montenegro in Far Cry 3 verkörpert hat.

„Games holen beim Schreiben auf – und überholen vielleicht“ – Michael Mando

Im Interview geht’s nicht nur um seine Rolle und die Arbeit am Charakter, sondern auch um seine Sicht auf das Medium: Mando ordnet Videospiele als Story-Medium sehr selbstbewusst ein – „Filmqualität“ ist für ihn kein Zukunftsversprechen mehr, sondern Gegenwart (mit der Option, dass Games in ein paar Jahren sogar noch darüber hinauswachsen).

Spannend ist auch sein Blick aufs Medium: Gameskripte seien über die Jahre deutlich elaborierter geworden – mit mehr Substanz, Recherche und Geschichte; Figuren dadurch vielschichtiger, menschlicher, komplexer. Und er glaubt, dass Spiele (wenn’s nicht schon so ist) bald Stories liefern, die mindestens so interessant sind wie Filme – vielleicht sogar noch interessanter.

nice to know

Für Dishonored gibt’s inzwischen sogar eine große Vinyl-Sammlung: „Dishonored: The Soundtrack Collection“ bündelt Musik aus mehreren Serienteilen in einem umfangreichen Box-Set.

Drittes Standbein der Folge: Giana Sisters: Twisted Dreams. Chris Hülsbeck steht als Komponist/Produzent in den Credits, produziert u. a. gemeinsam mit Machinae Supremacy – entsprechend sitzt der Mix aus modernem Druck und 16-Bit-DNA erstaunlich sauber.

Einen dicken Dank nochmal an Michael Mando, dem ihr unter anderem auch auf Twitter unter @MandoMichael und Facebook folgen könnt.

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