
Der Release von Mass Effect 3 steht vor der Tür – und wir schicken schon jetzt ein Special voraus: Interview mit Sascha Dikiciyan (u. a. ME2-DLC, TRON: Evolution, Space Marine) und erste Hörproben aus ME3. Als zweites Hauptthema geht’s nach Morrowind in die Musik von Jeremy Soule.
Für unser Special haben wir zum Start von Mass Effect 3 mit Sascha Dikiciyan gesprochen – deutscher Komponist, auch bekannt unter dem Alias Sonic Mayhem. Er hat bereits im Mass-Effect-Universum mitgearbeitet (u. a. am Mass Effect 2-DLC) und ist außerdem bei Titeln wie Warhammer 40,000: Space Marine und TRON: Evolution in den Credits zu finden.
„Wenn BioWare anruft, startest du… morgen.“ – Sascha Dikiciyan
In Mass Effect 3 steuert er erneut Musik bei – im Team mit weiteren Komponisten der Reihe (u. a. Cris Velasco, Sam Hulick, Christopher Lennertz). Er betont, dass er und Chris sich auch deshalb „verkaufen“ konnten, weil sie selbst Gamer sind – und fürs Komponieren arbeiten sie am liebsten nur an einem Spiel zur Zeit, um die Story wirklich zu „leben“. Gute Musik entsteht für ihn erst, wenn man das Spiel emotional fühlt – und technisch bräuchte man dafür nicht mal viel, weil virtuelle Instrumente „alles in einer Box“ liefern (auch wenn er echtes Synth-/Keyboard-Hardware liebt).
nice to know
Laut einem Feature von YourClassical haben Cris Velasco & Sascha Dikiciyan für ME3 gemeinsam „den Großteil“ der Musik geschrieben – über 90 Minuten Material.
Im Interview sprechen wir darüber, wie man einen Score für ein „galaktisches Finale“ angeht. Sascha beschreibt den Kernunterschied ziemlich nüchtern: Space Marine war als „erstes“ Spiel im Setting musikalisch offener und experimentierfreudiger, während Mass Effect 3 als dritter Teil einer bereits „musikalisch geliebten“ Reihe stärker in einem etablierten Rahmen bleiben musste – auch wenn sie bewusst neue Chancen genutzt haben. Und ja: ER nennt uns auch seine Lieblings-Tracks aus Mass Effect 3 schon vorab in der Folge.
Als zweites Hauptthema machen wir den Kontrast auf: The Elder Scrolls III: Morrowind – Bethesda-Klassiker, der vielen bis heute schon mit einem einzigen Motiv wieder den Kopf auf „RPG-Reise“ stellt. Der Soundtrack stammt von Jeremy Soule, dessen Handschrift auch über Morrowind hinaus in der Genre-Liga mitspielt (z. B. Icewind Dale und Neverwinter Nights).
Wir schauen darauf, warum Morrowind musikalisch so gut funktioniert: weniger Action mehr „Welt atmen lassen“ – und genau dadurch bleibt es hängen.
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Das habt ihr in der Folge gehört:
- The Elder Scrolls III: Morrowind OST: Jeremy Soule
- Mass Effect 3 OST: Sascha Dikiciyan
Zum Schluss noch einmal: Danke an Sascha Dikiciyan für das Interview! Und wenn euch das Special gefällt: im Player anhören, abonnieren und teilen.




Super Interview!
Danke schön 🙂 Leider war nur unsere Mikroqualität etwas mies. Aber Sascha konnte man dagegen zum Glück richtig gut verstehen.