
Schnee und Eis konnten uns nicht davon abhalten, ins Studio zu stapfen – ja, so sind wir. Lohnt sich aber: Diesmal gibt’s eine kräftige Portion Musik, inklusive Deponia-Soundtrack aus dem Daedalic-Adventure-Kosmos. Und natürlich ist auch Jan „Poki“ Müller-Michaelis samt berüchtigtem „90-Mann-Chor“ am Start.
Manchmal ist das Wetter der Endgegner. Und manchmal ist es einfach nur Kulisse für eine gute Ausrede, warum man noch mehr Zeit drinnen mit Spielmusik verbringen sollte. Wir haben uns jedenfalls nicht stoppen lassen und eine neue Folge aufgenommen – mit einem klaren Schwerpunkt: Deponia.
Für alle, die das Adventure nur vom Namen kennen: Deponia ist ein klassisches Point-and-Click/Graphic-Adventure von Daedalic Entertainment (Release ursprünglich 2012) – schräger Humor, Schrottplanet-Charme und dieses spezielle „eigentlich ist alles kaputt, aber irgendwie auch gemütlich“-Worldbuilding.
nice to know
Der Deponia-„Sänger“ wird im Spiel nicht nur als musikalischer Einstieg genutzt, sondern auch als kapitelweise kommentierende Figur – mit Sarkasmus und kleinen Hinweisen darauf, was als Nächstes passiert.
Musikalisch wird’s dabei besonders spannend, weil Deponia nicht nur auf Atmosphäre setzt, sondern sehr bewusst mit Songs/Intros arbeitet: Jan „Poki“ Müller-Michaelis ist als Performer/Lyricist eng mit dem Sound verbunden (und ja, der „Sänger/Barde“ im Spiel ist im Grunde sein Alter Ego – inklusive Chor „aus dem Off“).
Wenn ihr also irgendwo diesen ironisch-kommentierenden Erzähler-Vibe hört: Das ist kein Zufall, sondern Teil der Inszenierung.
Damit das korrekt eingeordnet ist: In den offiziellen Soundtrack-Credits tauchen neben Poki auch Finn Seliger und Thomas Höhl als Komponisten auf – sprich, das Ganze ist Teamwork aus Score + Gesang/Textsache, nicht nur „ein Track und fertig“.
Außerdem gehen wir in den düsteren Soundtrack von Alone in the Dark. Der französische Komponist Olivier Derivière hat hier wieder was ganz hervorragendes geschaffen und auch wenn wir zum Spiel an sich eher gemischte Gefühle hatten, so ist der Soundtrack eine kleine Grusel-Perle.
Jetzt reinhören auf Spotify, Apple Podcasts oder direkt hier im Player!
- Deponia OST: Jan Müller-Michaelis – Hussa – Ich muss dann mal weg
- Deponia OST: Jan Müller-Michaelis – Hussa – Es geht ums Prinzip
- Deponia OST: Jan Müller-Michaelis – Hussa – Auf gutes Gelingen
- Deponia OST: Jan Müller-Michaelis – Hussa – Und so
- Alone in the Dark OST: Olivier Derivière


Was mir noch fehlen würde, wäre ein schöner Download-Button für den Podcast.
Wie immer eine gute Folge.
Wir versuchen dem bald mal nachzukommen. Ist auf jeden Fall ein Ziel 🙂
Wieder mal eine Spitzenfolge! Ich bewundere eure Energie, tatsächlich jedes Mal eine saubere Folge zu produzieren.
Weiter so
PS: „Who am I?“ vom AITD OST hat aber schon übel von „160 Bpm“ vom Illuminati-Soundtrack geborgt…