
Wir starten 2016 mit frischem Stoff: Unravel-Entwickler Coldwood Interactive erklärt seinen Soundtrack-Ansatz, dazu ballert Sonic Mayhem „Doomsday“ – und 8 Bit Weapon wird herrlich ruhig.
Neues Jahr, neue Runde – und ja: Das ist die erste ICO-Radio-Folge 2016. Diesmal gibt’s ein kleines Highlight aus Entwicklerhand: Die Macher von Unravel melden sich zu Wort und erzählen, warum Musik im Spiel nicht bloß Tapete ist, sondern tragende Rolle spielt. Genau das sind die Momente, in denen man merkt: Wenn ein Studio sein Audio ernst nimmt, klingt das nicht nach „passt schon“, sondern nach Konzept.
Die Musik aus dem Hause Coldwood Interactive hat uns in der Vorstellung jedenfalls schon ziemlich gut abgeholt – weil sie offensichtlich nicht nur Stimmung macht, sondern das Erlebnis mitträgt. Und weil wir sowas natürlich sehr gern hören, sprechen wir darüber, wie Soundtrack und Spielgefühl hier ineinandergreifen.
nice to know
„Disassembly Language“ ist auch ein Begriff aus der Computerwelt: Assembler/Disassembly beschreibt sehr maschinennahe Code-Ebenen – als Albumtitel passt das erstaunlich gut zu „Deprogramming“, also dem Gefühl, den Kopf einmal „neu zu starten“.
Dazu gibt’s Album-Nachschub: Sonic Mayhem liefert mit „Doomsday“ wieder ordentlich Electronic Punk – kantig, treibend, und genau richtig, wenn man den Januar nicht nur mit Tee und guten Vorsätzen bekämpfen will. Kontrastprogramm? Kommt sofort: 8 Bit Weapon hat ebenfalls ein neues Album am Start – „Disassembly Language: Ambient Music for Deprogramming Vol. 1“ (ja, der Titel ist länger als manche Patchnotes). Das Team um Seth und Michelle Sternberger fährt dabei eine deutlich ruhigere, ambient-lastige Schiene.
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Das habt ihr in der Folge gehört:
- Unravel Soundtrack Entwicklertagebuch
- Ira OST Sample: Ore Creative – kickstarter
- Doomsday: Sonic Mayham – Amazon / Sonic Mayham Shop
- Disassembly Language: Ambient Music for Deprogramming Vol. 1: 8 Bit Weapon



